Pro-Funktion

Strukturierte Daten auf Vollständigkeit prüfen

Liest das JSON-LD-Markup einer Seite aus und meldet fehlende Pflichtfelder für 19 Schema-Typen – bevor Google die Rich Snippets verweigert.

Schema-Validator öffnen Pläne ansehen Enthalten im Pro- und im Agency-Plan.

Strukturierte Daten sind der Unterschied zwischen einem grauen Suchergebnis und einem mit Sternen, Preis oder Klapp-FAQ. Der Haken: Fehlt ein einziges Pflichtfeld, zeigt Google das erweiterte Ergebnis stillschweigend nicht an. Eine Fehlermeldung bekommt niemand.

Der Validator ruft die Seite ab, sammelt alle application/ld+json-Blöcke ein und gleicht jeden gefundenen Typ mit den Feldern ab, die Google für dieses Format erwartet.

Was geprüft wird

Alle JSON-LD-Blöcke

Auch mehrere Blöcke pro Seite und verschachtelte Sammlungen werden einzeln erfasst und getrennt ausgewertet.

Pflichtfelder für 19 Typen

Article, NewsArticle, BlogPosting, Product, FAQPage, LocalBusiness, Organization, Person, Event, Recipe, BreadcrumbList, WebSite, WebPage, JobPosting, Course, Review, AggregateRating, HowTo und VideoObject.

Empfohlene Felder

Getrennt von den Pflichtfeldern: Angaben wie image oder description, die kein Fehler sind, aber die Darstellung im Suchergebnis verbessern.

FAQ-Einträge im Detail

Bei FAQPage wird jeder einzelne Eintrag geprüft – fehlt die Frage oder der Antworttext, wird genau dieser Eintrag benannt.

Angebotsdaten

Bei Produkten wird kontrolliert, ob die Angebotsblöcke einen Preis enthalten. Ohne Preis entfällt die Preisanzeige im Suchergebnis.

Punktzahl und Verlauf

Ein Wert von 0 bis 100 fasst die Befunde zusammen, die letzten zehn Prüfungen bleiben zum Vergleich gespeichert.

So läuft die Prüfung

  1. 1

    Adresse eingeben

    Geprüft wird genau die aufgerufene Einzelseite, nicht die gesamte Domain.

  2. 2

    Markup einsammeln

    Alle JSON-LD-Blöcke werden gelesen und nach ihrem @type sortiert.

  3. 3

    Lücken schliessen

    Fehler und Empfehlungen erscheinen getrennt, jeweils mit dem konkret fehlenden Feldnamen.

Warum das für die Sichtbarkeit zählt

Rich Snippets bringen keine besseren Rankings, aber deutlich mehr Klicks auf dieselbe Position. Genau deshalb lohnt sich das Markup – und genau deshalb ist es ärgerlich, wenn es an einem vergessenen Feld scheitert.

Der typische Fall: Ein Plugin schreibt Product-Markup ohne offers, oder ein Blog-Template setzt datePublished im falschen Format. Beides sieht im Quelltext vollständig aus und wird trotzdem ignoriert. Der Validator benennt das fehlende Feld statt nur zu sagen, dass etwas nicht stimmt.

Häufige Fragen

Welche Formate werden gelesen?

JSON-LD – das Format, das Google ausdrücklich empfiehlt und das auf modernen Seiten praktisch durchgängig verwendet wird. Älteres Microdata- oder RDFa-Markup direkt im HTML wird nicht ausgewertet.

Ersetzt das den Rich-Results-Test von Google?

Nein, es ergänzt ihn. Google zeigt die Vorschau des tatsächlichen Suchergebnisses. Dieser Validator prüft schnell und über mehrere Seiten hinweg, ob die Pflichtfelder überhaupt gesetzt sind – der Schritt davor.

Wie kommt die Punktzahl zustande?

Die Prüfung startet bei 100 Punkten und zieht pro Befund zehn Punkte ab. Findet sich überhaupt kein strukturiertes Markup, ist das Ergebnis 0.

Warum werden Felder als „empfohlen" statt „fehlend" markiert?

Weil Google zwischen beidem unterscheidet. Ohne Pflichtfeld entfällt das Rich Snippet ganz. Ein empfohlenes Feld wie ein Bild ist optional, macht die Anzeige aber deutlich auffälliger.

Weitere Werkzeuge