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Texte verständlicher machen – messbar
Berechnet den deutschen Flesch-Score einer Seite, misst Satz- und Wortlängen und listet die häufigsten Inhaltswörter – mit konkreten Empfehlungen.
Die Verständlichkeit eines Textes entscheidet darüber, ob Besucher bleiben oder klicken – und das liest Google mittelbar über das Verhalten der Nutzer. Das Problem: „verständlich" lässt sich subjektiv schlecht beurteilen, vor allem am eigenen Text.
Die Lesbarkeits-Analyse macht daraus Zahlen. Sie lädt die Seite, trennt Navigation, Header und Footer automatisch vom Fliesstext und berechnet den deutschen Flesch-Score – eine Formel aus Satzlänge und Silbenzahl, die seit Jahrzehnten für deutschsprachige Webinhalte kalibriert ist.
Was geprüft wird
Flesch-Score (DE)
Die deutsche Formel 180 − Satzlänge − 58,5 × Silbenzahl liefert einen Wert von 0 bis 100. 60 bis 70 gilt als ideal für allgemeine Webinhalte.
Niveau-Einstufung
Der Score wird in sechs Stufen von „Sehr leicht (Grundschule)" bis „Sehr schwer (Akademisch)" übersetzt – so ist klar, welche Zielgruppe den Text wirklich versteht.
Satz- & Wortlänge
Durchschnittliche Satzlänge in Wörtern und durchschnittliche Wortlänge in Zeichen – die beiden Stellschrauben, an denen Verständlichkeit hängt.
Sätze über 30 Wörter
Die längsten Sätze der Seite werden wörtlich aufgelistet, damit sie gezielt aufgeteilt werden können.
Häufigste Inhaltswörter
Die 20 häufigsten inhaltlichen Wörter ohne Stoppwörter – ein erster Blick auf Keyword-Schwerpunkte und wiederkehrende Formulierungen.
Empfehlungen & Verlauf
Konkrete Ziele (Satzlänge unter 20 Wörter, Flesch ab 60, mindestens 600 Wörter) und die letzten zehn Analysen zum Nachverfolgen.
So läuft die Prüfung
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1
Adresse eingeben
Die URL genügt – Navigation, Header und Footer werden automatisch vom Fliesstext getrennt.
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2
Text vermessen
Wörter, Sätze, Silben und Inhaltswörter werden ausgezählt und zum Flesch-Score verdichtet.
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3
Sätze umbauen
Die Empfehlungen nennen die längsten Sätze und die Ziele für Satzlänge, Wortwahl und Content-Umfang.
Warum das für die Sichtbarkeit zählt
Verständlichkeit ist kein Wohlfühlfaktor, sondern ein Verhaltensfaktor: Wer die Seite nicht versteht, springt ab. Absprungraten und kurze Verweildauern sind für Suchmaschinen das greifbare Signal einer schwachen Inhaltsqualität – lange Schachtelsätze sind der häufigste Grund.
Dazu kommt die Zielgruppenfrage. Ein Onlineshop für Technikartikel braucht andere Sprache als eine Versicherungsseite. Der Flesch-Score macht sichtbar, ob der Text wirklich das Niveau der tatsächlichen Leser trifft statt des Abiturs des Autors.
Häufige Fragen
Was ist der Flesch-Reading-Ease?
Ein Massstab für Textverständlichkeit, der in den USA entwickelt und für die deutsche Sprache kalibriert wurde. Die Formel kombiniert durchschnittliche Satzlänge und Silbenzahl zu einem Wert von 0 (sehr schwer) bis 100 (sehr leicht). 60 bis 70 gilt als ideal für Webinhalte.
Was ist wichtiger – Satz- oder Wortlänge?
Die Satzlänge. Sie geht linear in den Flesch-Score ein und ist zugleich am einfachsten zu korrigieren: Ein 40-Wörter-Satz wird in zwei Sätze von je 20 Wörtern geteilt. Die Wortlänge wirkt nur über die Silbenzahl und entspricht meist dem, was die Zielgruppe ohnehin erwartet.
Werden Navigation und Footer mitgewertet?
Nein. Die Analyse trennt Navigation, Header, Footer und Script-Bereiche automatisch vom Fliesstext ab. Gemessen wird nur der eigentliche Inhalt der Seite.
Was gilt als gute Content-Menge?
Die Analyse nennt 600 Wörter als Zielmarke. Darunter ist eine Seite inhaltlich meist zu dünn, um eine Fragestellung wirklich zu beantworten – unabhängig davon, wie gut einzelne Sätze formuliert sind.
Weitere Werkzeuge
Multi-Page-Crawler
Startet an der Startadresse, folgt allen internen Links und meldet jede Seite mit HTTP-Statuscode und Titel – kaputte Links fallen sofort auf.
Schema-Validator
Liest das JSON-LD-Markup einer Seite aus und meldet fehlende Pflichtfelder für 19 Schema-Typen – bevor Google die Rich Snippets verweigert.
SEO-Check
30 Onpage-Prüfungen einer Einzelseite – kostenlos und ohne Anmeldung.